Dienstag, 9.3.2021

Das "Internet of ... was?"

"Es gibt nix, was es nicht gibt", würden unsere Großeltern staunend sagen. Jedenfalls: Das "Internet of Things", kurz IoT, gibt es. Definitiv. Und es ist ganz schön sinnvoll und kann eine ganze Menge. Im Unternehmen, zu Hause und sogar im Obstgarten.

Aber fangen wir ganz vorne an, mit einer Begriffserklärung. Also liebe Omi: Dieses IoT ist wie ein Netzwerk aus verschiedenen Geräten und Dingen, die alle mit einem kleinen Sensor ausgestattet sind. So ein Sensor ist ein winziges Kästchen, in dem schlaue Technologie drin ist. Es bemerkt zum Beispiel, wenn das Gerät, an dem es angebracht ist, bewegt wird, oder wenn es zu regnen anfängt oder plötzlich ein starker Wind kommt oder der Kühlschrank leer ist oder die Heizung ausfällt.

Dann meldet das Kästchen das per Funk und Internet an einen Computer oder ans Handy. Das Handy schickt daraufhin eine Meldung an einen schlauen Menschen, der gleich weiß, was zu tun ist. Manchmal geht die Meldung auch einfach nur an eine Maschine, die ein bisschen weniger schlau ist, aber trotzdem weiß, was zu tun ist.

Maschinen-Talk

So können sich Geräte, Dinge, Maschinen und Werkzeuge untereinander verständigen, ohne dass es immer Menschen braucht, die Tag und Nacht zwischen allem herumlaufen und dauernd alles checken müssen. Wenn du zum Beispiel daheim in Wien beim Nachmittagskaffee sitzt und wissen willst, ob der Boden in deinem Obstgarten in Stammersdorf zu feucht oder zu trocken ist, kannst du gemütlich auf deinem Handy nachschauen und musst nicht jedes Mal nach Stammersdorf rausfahren - obwohl es dort ja wirklich sehr schön ist!

Und wenn der Papa wissen will, ob die Abfallmulden im letzten Winkel auf seinem Firmengelände voll sind, muss er auch nicht jeden Tag extra hinlaufen und nachschauen. Da sagt ihm sein Handy über die IoT-Sensoren an den Mulden, wann sie ausgeleert werden müssen. Idealerweise kommt dann gleich die Müllabfuhr, ohne dass man sie anruft, weil sie über das IoT-System automatisch informiert werden.

Datenwolken

Das Ganze funktioniert natürlich auch für große Unternehmen, wo in riesigen automatisierten Produktionsstraßen Maschinen oder Autos hergestellt werden. Da können Montageroboter mit IoT ausgestattet werden oder Fließbänder oder Verpackungsmaschinen oder ganze Lagerregale und Gabelstapler. Die vielen Daten, die da über das Internet ausgetauscht werden, schwirren in einer riesigen Wolke herum. Die reagiert blitzschnell, wenn neue Daten ankommen oder bestimmte Daten abgefragt werden.

Und eigentlich ist das Internet of Things gar nicht neu. Das gibt es schon lang. Aber weil gerade in den letzten Jahren sehr viele technologische Fortschritte erzielt worden sind, ist dieses Internet-Dingsda jetzt so richtig in die Gänge gekommen.

IoT by JUMPER

Und wir bei JUMPER haben dazu auch schon interessante Business-Lösungen ausgetüftelt. Das ist aber eine Geschichte, die wir Ihnen ein anderes Mal erzählen.

 

Themen: Sicherheitskritische Infrastruktur, Garantierte Bandbreite, WLAN-Lösungen, Internetanbindungen, Sicherheit, Optimierung